Szenario · Trauerfeier

Eine Trauerfeier übertragen – für alle, die Abschied nehmen möchten

Manchmal können nicht alle da sein, die es möchten: Angehörige im Ausland, Erkrankte, Hochbetagte. Eine stille Übertragung der Trauerfeier gibt ihnen die Möglichkeit, Abschied zu nehmen – ohne dass die Technik in den Vordergrund tritt.

Eine diskrete Kamera genügtPrivater LinkSchlichtes WartebildAufzeichnung möglich

Bei einer Trauerfeier gelten andere Maßstäbe als bei jeder anderen Übertragung: Die Technik muss unsichtbar sein. Ein einzelnes iPhone auf einem Stativ, seitlich und mit Abstand platziert, genügt vollkommen – kein Kamerateam, keine Kabel, niemand, der durchs Bild läuft.

Die Übertragung läuft über einen privaten, nicht gelisteten Link, den nur die Angehörigen erhalten. Wer zugeschaltet ist, sieht vor Beginn ein schlichtes Wartebild. Und wenn die Familie es wünscht, bleibt eine Aufzeichnung – manche Angehörige können erst später die Kraft finden, sie anzusehen.

So läuft eine stille Übertragung ab

  1. 01

    Mit allen Beteiligten sprechen

    Vorab mit der Familie, dem Bestattungshaus und der Kirche oder Trauerhalle klären, dass übertragen wird – und was im Bild sein soll und was nicht.

  2. 02

    Eine diskrete Kameraposition

    Ein iPhone auf einem Stativ, seitlich hinten, mit Blick auf Rednerpult und Trauergemeinde von hinten. Es wird einmal aufgestellt und dann nicht mehr angefasst.

  3. 03

    Privaten Link weitergeben

    Die Übertragung läuft als nicht gelisteter YouTube-Stream oder an ein eigenes Ziel – den Link erhalten nur die Angehörigen, die nicht vor Ort sein können.

  4. 04

    Schlichtes Wartebild

    Vor Beginn sehen die Zugeschalteten ein ruhiges Bild – auf Wunsch mit einem Foto und den Lebensdaten – statt eines schwarzen Bildschirms.

  5. 05

    Aufzeichnung für später

    Auf Wunsch der Familie zeichnet die App die Feier parallel auf – für Angehörige, die erst später ansehen möchten, oder als bleibende Erinnerung.

Was benötigt wird

  • Ein iPhone (ab iPhone 12) auf einem Stativ – mehr Technik braucht es nicht
  • Mobilfunk-Empfang oder WLAN am Ort (ca. 5 Mbit/s Upload)
  • Optional: ein zweites iPhone mit der kostenlosen Camera App für eine zweite, ebenso diskrete Perspektive
  • Eine Person, die die Übertragung startet und beendet – Bestatter, Küster oder ein Familienmitglied
  • LiveShow Creator im SOLO-Modus (9,99 €/Monat, jederzeit kündbar) genügt für eine Kamera

FAQ

Ist es angemessen, eine Trauerfeier zu übertragen?
Das entscheidet allein die Familie. Viele Angehörige empfinden es als Trost, dass niemand ausgeschlossen bleibt, der Abschied nehmen möchte – gerade bei Familien über mehrere Länder. Wichtig ist die Absprache vorab: mit der Familie, dem Bestattungshaus und der Gemeinde.
Bleibt die Übertragung privat?
Ja. Der Stream läuft nicht gelistet – er ist in keiner Suche zu finden, nur wer den Link erhält, kann zusehen. Nach der Feier kann er vollständig gelöscht werden.
Wer bedient die Technik während der Feier?
Im besten Fall niemand: Die Kamera wird vor Beginn aufgestellt und die Übertragung gestartet – danach läuft sie unangetastet bis zum Ende. Bestatter, Küster oder ein Familienmitglied übernehmen Start und Stopp.
Können Angehörige die Feier später noch ansehen?
Ja, wenn die Familie es wünscht: Die App zeichnet parallel auf. Manche Angehörige finden erst Tage später die Kraft – die Aufzeichnung lässt ihnen die Zeit.
Was kostet die Übertragung?
Für eine einzelne Kamera genügt der SOLO-Modus mit 9,99 € für einen Monat, jederzeit kündbar. Bestattungshäuser, die Übertragungen regelmäßig anbieten möchten, arbeiten mit PRO (mehrere Kameras, mehrere Ziele).

Still und verlässlich übertragen

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